Ikarus Busse 1:43: Zeitzeugen auf Rädern
Tauchen Sie ein in die Geschichte des Nahverkehrs der DDR. Die Ikarus Busse prägten das Bild in Städten und Dörfern gleichermaßen. Hier finden Sie eine Sammlung von Modellen im Maßstab 1:43, die diese Ära wieder aufleben lassen. Lassen Sie uns gemeinsam in Erinnerungen schwelgen.

Eine Ära in Miniatur
Ikarus Busse waren ein fester Bestandteil des Straßenbildes der gesamten DDR. Ob in der Hauptstadt oder im kleinsten Dorf, sie waren allgegenwärtig. Diese Modelle im Maßstab 1:43 fangen den Charme und die Präsenz dieser Fahrzeuge perfekt ein und lassen die Erinnerungen an vergangene Zeiten lebendig werden.

Für Liebhaber des Nahverkehrs
Diese Busmodelle sind besonders für Nahverkehrsfreunde von großem Interesse. Die Ikarus Busse spielten auch eine wichtige Rolle in der Geschichte der Görlitzer Kreisbahn, da sie nach deren Einstellung in Weißenberg den Personenverkehr auf den ehemaligen Bahnstrecken übernahmen. Sie sind somit ein wichtiges Bindeglied zwischen Bahn- und Busgeschichte.

Fotos und Erinnerungen
Ich lade Sie herzlich ein, sich durch meine Galerie der Ikarus Busse im Maßstab 1:43 zu klicken. Betrachten Sie die Fotos, lassen Sie die Details auf sich wirken und wecken Sie Ihre persönlichen Erinnerungen an diese prägenden Fahrzeuge. Eine Reise in die Vergangenheit ist nur einen Klick entfernt.
Fotos meiner kleinen Sammlung in 1:43
Ikarus 256.51
Detailgenauigkeit auch im Inneren. Ob Fußbodenbelag oder die typischen Gepäcknetze über den Sitzen.
Ikarus 250.59
Sehr Detailreich im Inneren.
Manko bei disem Modell, die schlecht eingesetzten Heckleuchten.
Sogar der klassische Möwe Schwingsitz aus Mühlhausen.
Ikarus 280.02
Dieses Modell eines 280.02 (4 Falttüren) war beim Ostberliner Verkehrsbetriebe (BVB) mit über 1800 Stück, von 1975-1990 im Einsatz. In geringer Stückzahl davon noch die zweitürige Variante 280.03, für den Ausflugsverkehr. Die Länge des Gelenkbusses, als Schlenki bezeichnet, betrug 16,50m. Der Unterflurmotor mit 192PS, lag im Gegensatz zu den heutigen Schubgelenkbussen, im vorderem Teil. Das zweite Teil war nur ein gelenkter Nachläufer.
Nun zum Modell, das von Premium ClassiXXs in verschiedenen Varianten angeboten wurde. Unter anderem diese hier mit der sogenante Hauptstadtlackierung von Berlin. Sie wurde zur 750 Jahrfeier für den Nahverkehr in Ostberlin eingeführt. Leider hat das Grundmodell einige gravierende Fehler, die ich mit einem größeren Aufwand beseitigt habe.
Dies betrifft die seitlichen Fenster. In vielen Ländern wurden die Fahrzeuge mit großem Schiebe- oder Klappfenster an allen Fenstern ausgestattet. Die DDR forderte aber eine preiswertere Variante, die nur zwei Schiebefenster auf der linken Seite vorsah. Eins im vorderem und eins im Nachläufer. Auch bei den kurzen Modellen, der 260er Stadtbusse (Hacki) gab es nur zwei Schiebefenster. In der folgenden Bildfolge zeige ich, was ich am Fahrzeug geändert habe.
Da das Gehäuse aus Metall ist, muss man schon mit der Flex ran gehen und die Fensterstege herraus trennen.
Die Fensterrahmen werden nun mit einem Edding schwarz ausgefüllt. Da die orginalen Fenstergummis sehr dick waren, kann man hiermit gleich, die zu starken Seitenwände beim Modell kaschieren. Das Ganze wirkt nun feiner. Schilderkasten und Seitenpappen rein und er kann auf Linie geschickt werden.
Alle Schiebefenster, außer Zwei auf der linken Seite sind raus.
Nur auf dieser Seite und an diesen Stellen sind Schiebefenster vorhanden.
Der Schriftzug "Kasse" muss entfernt werden. Wurde nach der Wende angebracht, weil im Westen, rückständlich der Fahrer kassiert hat.
Einige Piktogramme an den Türen mussten noch angefertigt werden. Das BVB Logo muss noch über die mittlere Achse wandern und neben dem Ikarus Schriftzug kommt noch eine Wagennummer in Schwarz rauf. Außerdem müssen am Nachläufer die runden Rückstrahler Katzenaugen) unter der Stoßstange, gegen dreieckige ausgetauscht werden.