Der Fahrleitungsmontagewagen ( FMW ) Bauart 503

 

Der FMW 50 50 971 0905-0 des Bww Rummelsburg / Heimatbf. Wünsdorf.


Das Vorbild

Der Fahrleitungsmontagewagen ( FMW ) Bauart 503 Deutsche Reichsbahn wird für Fahrleitungsmontagearbeiten einzeln oder im Verband mit dem Trommelwagen Bauart 503 als Fahrleitungszieheineinheit eingesetzt.
Es stehen eine hydraulisch betriebene Hauptbühne sowie eine Querbühne für Montagearbeiten zur Verfügung.
An den Enden der Hauptbühne sind jeweils eine hydraulisch verstellbare Seilführungsrolle angebracht.
Im Fahrzeug befinden sich ein Werkstattraum sowie ein Aufenthaltsraum für das Personal.
Für den Einsatz der FMW sowie des Trommelwagens ist eine Lokomotive (meist BR 106 oder V15) notwendig.


Technische Daten Fahrleitungsmontagewagen: 

Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h

Stromversorgungseinheit: 20 kVA

Länge: 16,4 m

Höhe mit eingefahrener Hauptbühne: 4,2 m

Arbeitsbereich der Hauptbühne: 4,2 m bis 6,4 m über SO

Tragfähigkeit der Hauptbühne: 1250 kg oder 8 Personen

Abmessungen der Hauptbühne: 16 m x 1,7 m

Abmessungen Querbühne: 3,1 m x 1,3 m

Tragfähigkeit der Querbühne: 450 kg oder 2 Personen

Schwenkwinkel Querbühne: 90° links und rechts


Das Modell

Dieser Bausatz ist, wie schon der Oberleitungsrevisionswagen (ORT), bei Thomas Rose, mein Haus und Hoflieferant,
in Arbeit. Auch bei diesem Bausatz gibt es eine ganze Reihe an Überarbeitungen einzelner Bauteile. Eigendlich, ein fast kompletter Neubau.

Der Wagenboden ist durch eine Pertinaxplatte verstärkt und die Bremsanlage wurde angebracht. Am Drehgestell ist eine Stromabnahme vorhanden. Es ist vorgesehen, den Wagen digital mit allen Funktionen wie Licht und einer motorisch angetriebenen, voll beweglichen Arbeitsbühne, zu betreiben.
Es wurden die restlichen felenden Streben, die Seitentüren, mit den dazugehörigen Türstopper angebracht. Die Lüftungsgitter, welche bei dem Bausatz nicht vorgesehen waren, wurden geätzt und an der vorgesehenen Stelle eingebaut. Dazu muste auch die diagonale Strebe, wie beim Vorbild, versetzt werden. Sie endet nun nicht mehr in der oberen Ecke des Feldes, sondern reicht in das rechte Nachbarfeld mit rein.


Wenn der Wagen fertig ist, soll er so digital funktionell sein, wie der von einem Fremo Freund Jan Hilbert.