Foto vom Vorbild
Die überwiegenden Fotos dieser Seite stammen alle aus den letzten Betriebsjahren bis 1972.
Sie stammen von dem damaligen Fahrdienstleiter des Bahnhofes Weißenberg/Sachsen,
Wolfrid Dutschmann.
Das Empfangsgebäude zur Eröffnung der Strecke Löbau-Weißenberg 1895.
Das Empfangsgebäude um 1920.
Der Bahnhof Weißenberg um 1960.
Blick vom Garten auf den Bahnhof um 1970.
Blick aus Richtung Gröditz auf den Bahnhof. Im Vordergrund die Schranke an der Bahnhofstraße.
Ein Zug hat den Bahnhof in Richtung Radibor verlassen.
Am 30.09.1972 hat der letzte Personenzug P3318, aus Richtung Radibor kommend, Einfahrt nach Gleis 2.
Gezogen wurde P3318 von 86 1606-2, vom Bw Löbau.
Zugabfertigung am Mittelbahnsteig, Gleis 2.
Nach der Streckenstillegung 1972 erfolgte der Gleisrückbau
Der Gleisrückbau im Bahnhof Weißenberg wurde vom 05.-15.03.1973 durchgeführt.
Auf einigen Gleisabschnitte lagen noch Stahlschwellen.
Verladung der Stahlschwellen durch einen EDK, auf einen Rgs Wagen.
Das Gleis 1 und die Weiche 18 fehlen schon. Nur noch das Schotterbett ist vorhanden.
Gleis 7 mit Rampe und Güterschuppen. Links im Bild die Weiche 18.
Weißenberg ist für die Eisenbahn von der Außenwelt abgeschnitten.
Die Weiche 21 in Richtung Radibor ist ausgebaut.
Das Einfahrsignal "F" aus Richtung Radibor bei Kilometer 16,1.
Blick auf die Einfahrt aus Richtung Görlitz, mit dem Einfahrsignal "A", bei Km 14,8. Rechts das Gleis der Görlitzer Kreisbahn. Hier reichte eine Trapetztafel zur Sicherung.
Blick von der Ladestraße
auf die DKW 16.
Der Gleisrückbau in Richtung Radibor.
Der Gleisrückbau erfolgte vom
19.02 - 09.03.1973.
Hier sind einige Fotos aus dem Jahre 2003 - 2009
Im Jahre 2003 begann ich den kompletten Bahnhofsbereich fotographisch zu erfassen.
Das Empfangsbäude ist seit der Stilllegung 1972 noch unverändert.
Im 1.Stockwerk wohnte bis 2006 der ehemalige Fahrdienstleiter
Wolfried Dutschmann (†2007).
Die Bahnsteigkante aus Granitstein am ehemaligen Gleis 1.
Das Bahnhofgebäude auf der Seite mit der Zufahrt
zur Ladestraße.
Der Schriftzug vom Stationsnamen ist verblasst.
Dieser Anbau, nach dem Krieg errichtet, diente als Gepäckraum mit Fahrkartenausgabe, sowie als Dienstraum des Fahrdienstleiters
2005, man könnte meinen, die Zeit ist seit der Stillegung stehen geblieben.
Bequem hat man es sich auf dem Bahnhof, im ehemaligen Nebengebäude des Rangierleiters gemacht.
Im Sommer kaum wahrnehmbar, weil zugewachsen, ein alter Wagenkasten. Er diente zur Aufbewahrung von Betriebsstoffen und Geräte.
Nach 34 Jahren der Betriebseinstellung waren noch Reste von den Signallaternen, welche mit Petrolium beleuchtet wurden vorhanden.
Ansonsten war der Wagenkasten komplett verfault.
Im September 2009, im Zuge der Sanierung der Gebäude, wurde der Wagenkasten freigelegt und vor Ort zerlegt.
Das Empfangsgebäude auf der Seite der Görlitzer Kreisbahn. Auch als Weißenberg Süd bezeichnet.
An der Stelle steht heute ein neu errichtetes Wohngebäude.
Der Garagenanbau steht auf dem ehemaligen Bahnsteig.
Rechts vom Hausbahnsteig lag das Stumpfgleis 7, an der sich eine Seitenrampe und diesen Güterboden befand.
Dieser Güterschuppen wurde nach der Einstellung der Strecke, zu einem Wohnhaus ausgebaut.
Gegenüber, auf dem ehemaligen Bahnsteig unn dem Gleis der Gö.Kr.B. wurden Garagen errichtet.
Am Ende der Ladestraße steht ein Düngemittelschuppen. Er befand sich direkt am Ladestraßengleis 8.
Rechts im Hintergrund sind noch die Reste des alten Lokschuppen, auf der Staatsbahnseite, am Ende vom Gleis 3 zu sehen.
Das Gleis lag direkt, dicht am Gebäude, so das nässe empfindliche Düngemittel direkt in die Lagerräume durch große Tore entladen werden konnten.
Der Düngemittelschuppen zur Ladestraßenseite.
Die Reste eines weiteren Güterschuppens, welcher der Gö.Kr.B. gehörte und zur Entladung ihrer Frachten diente. Wagen wurden über das Übergabegleis zur Staatsbahnseite rangiert und hier entladen.
Am Gleis 3, kurz bevor das Gleis am Lokschuppen auf der Löbauer Seite endete, steht ein weiterer Schuppen mit einer Granitseitenrampe.
Hier befand sich die Bahnmeisterei.
Die Reste von dem 1930 still gelegten Lokschuppen auf der Löbauer Seite. hier hatte der Weichenwärte eine kleine Bude mit einem Schlüsselbrett und einem Fernsprecherzum Fahrdienstleiter.
An der Giebelwand ist noch die Wasserstandsanzeige der zwei Hochbehälter mit 13m³ Fassungsvermögen, für dei beiden Wasserkräne zu sehen. Durch die kleine Tür trat man direkt in den 2 ständigen Lokschuppen.
Das Gebäude der Bahnmeisterei, gleich neben dem Lokschuppen.
Der einständige Lokschuppen der Gö.Kr.B. mit einem Anbau für das Lokpersonal, welches dort auch übernachten konnte.
92 2902 steht hier am 09.August 1969 vor dem Lokschuppen und ergänzt ihre Betriebsstoffe.
Als P3806 geht es um 8:07 Uhr mit dem Zug, welcher links in der Umfahrung auf Gleis 2 steht, nach Görlitz.
Im Mai 2012 habe ich wieder mal einen Abstecher nach Weißenberg gemacht.
Dort wollte ich mir den Stand der Rekonstruktion am Bahnhofsgebäude anschauen.
Nachdem das Gebäude verkauft wurde, hat es mich interessiert,
was sich nach dem Eigentümerwechsel so alles getan hat.
Ich war sehr positiv überrascht, wie sich das Gebäude herausgeputzt hat.
Seit der Einstellung der Strecke im Jahre 1972 ist am Gebäude,
außer dem Dach nichts weiter erneuert worden. Auch im inneren blieb alles beim alten.
Selbst die Elektrik war mit Aufputzleitungen und Drehschaltern für das Licht bis zu letzt vorhanden.
Die Fassade wurde gereinigt und ausgebessert., sowie der Stationsname wieder hergestellt.
Das Nebengebäude wurde mit einem Anbau zu ein Wohnhaus umgebaut.
So ein Balkon kommt etwas zu spät. Wenn noch Züge fahren würden, wäre ein schönes Plätzchen. Und das Gleis, was jetzt vor dem Haus liegt, würde ich hinters Haus, an der noch vorhandenen Bahnsteig kannte legen. Darauf eine 86er mit zwei, drei Bag Wagen und das Eisenbahnerherz schlägt höher. :-)
Ein kurzes Gleisjoch liegt zur Erinnerung an die einstige Bahnstrecke vor dem Haus.
Gestaltung der Außenanlagen würde viele Möglichkeiten mit Eisenbahncharakter bieten.
Im April 2007 ist der Rohbau für die neue Feuerwache Weißenberg, auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände fast fertig.
Im November 2007 ist die Wache bezugsfertig.
Am Baum sieht man, wie die Zeit vergeht. Die Aufnahme ist vom November 2025. 18 Jahre steht sie nun auch schon wieder hier.